Wir gratulieren unseren Absolventinnen und Absolventen zum erfolgreichen Bestehen des Abiturs und der Fachhochschulreife.
Dabei haben 25 Schülerinnen und Schüler eine 1 vor dem Komma stehen, ein neuer Spitzenwert am HSG. Zwei Schüler haben eine Note von 1,0 erzielt.
Auch der Durchschnitt von 2,4 bewegt sich einmal mehr im Rahmen des Hamburger Schnitts und kann sich sehen lassen.
Zahlen sind nicht alles. Was ebenso zählt ist das persönliche Potenzial und die Entwicklungen und Fortschritte, die während der Zeit hier am HSG gezeigt wurden. Wir verabschieden einen großartigen Jahrgang und wünschen euch für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg! Wir zählen auf euch in einer starken Gemeinschaft.
Erhaben thronte der große Wanderpokal der Elbinselliga in diesem Schuljahr im Schaufenster des Sekretariats und begrüßte sowohl unsere Gäste als auch alle Schülerinnen und Schüler, die das Verwaltungsgebäude betraten. Als Titelverteidiger bestritten wir die diesjährige Saison der Elbinselliga. Nach einem großen Umbruch mitsamt Trainerwechsel innerhalb der Mannschaft konnte man nur schwer erahnen, was die neue Saison für unser Team bereithält. Das Interesse, Teil der Mannschaft zu werden, war gerade unter den Siebtklässlern groß, sodass ein großer Konkurrenzkampf um die begrenzten Kaderplätze entstand. Spieltagsübergreifend immer mal in unterschiedlichen Zusammensetzungen setzten sich Zubayr, David, Muhamed, Adrian, Mirzat, Anil, Mathis, Nathan, Keno, Kaid, Muhammed Said, Muhammed Emin, El-Hadji, Ljubisa, Abdul, Hamza und als Trainer Yusuf Baris für unsere Schulmannschaft ein. Es erfolgte ein Start nach Maß: Unsere Spiele gegen das ReBBZ und die Stadtteilschule Veddel konnten wir mit 8:0 und 6:1 gewinnen, sodass wir nach dem ersten Spieltag an der Tabellenspitze standen. Dass in diesem Jahr allerdings noch Gegner anderen Kalibers auf uns warten würden, wurde spätestens nach dem zweiten Spieltag klar. Das Stübi spielte gegen unser Team groß auf und gewann deutlich und verdient mit 8:0. Eine Machtdemonstration der Schule, die sich in der letzten Saison denkbar knapp am letzten Spieltag vom HSG von Platz 1 verdrängen ließ und mit leeren Händen dastand.
Am dritten Spieltag setzte es zunächst eine 0:7-Niederlage gegen die Nelson-Mandela-Schule, ehe es zu einem packenden und ausgeglichenen Fight mit der Bonifatiusschule kam, in dem wir uns schließlich mit 3:1 durchsetzen konnten. Nach der Winterpause erwischte unser Team ebenfalls wieder einen guten Start und konnte sich mit Siegen gegen die Stadtteilschulen aus Wilhelmsburg und der Veddel wieder auf Schlagdistanz zu den zwei Top-Teams herankämpfen und somit eine Chance auf die Titelverteidigung wahren. Im direkten Duell mit dem Stübi war dann aber klar, dass an diesem Team dieses Jahr kein Vorbeikommen ist. Mit 2:6 mussten wir uns geschlagen geben, wobei zumindest zum Spiel in der Hinrunde der Qualitätsunterschied nicht mehr so deutlich zu erkennen war. Am letzten Spieltag standen dann Duelle gegen die direkten Tabellennachbarn an. Der zweite Tabellenplatz war mit einem Sieg gegen die Nelson-Mandela-Schule noch realistisch. In einem guten Spiel konnte die NMS ihre leichten Spielvorteile jedoch effektiv nutzen und am Ende durch einen 6:3-Sieg ihren zweiten Platz vor uns verteidigen. Auf dem Nebenplatz hatte die Stadtteilschule Stübenhofer Weg zeitgleich die Meisterschaft durch einen Sieg gegen die Stadtteilschule Wilhelmsburg besiegelt – Herzlichen Glückwunsch! Auch wir konnten unser letztes Spiel gegen die STSW am Ende mit 6:2 gewinnen und somit die Saison auf dem dritten Tabellenplatz abschließen. Herzlichen Dank an alle, die für unser Team gekämpft und mitgefiebert haben. Im nächsten Jahr holen wir uns den großen Pokal zurück!
Im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend präsentiert“ stellten die Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs im NwT-Unterricht ihr Präsentationstalent unter Beweis. Nach einer intensiven Vorbereitungsphase im Unterricht wurden in den Klassen die besten Präsentationen ausgewählt, die anschließend im Schulentscheid gegeneinander antraten.
Vor einer Jury präsentierten die Klassensiegerinnen und -sieger ihre Themen und zeigten dabei nicht nur fachliches Wissen, sondern auch Kreativität und sicheres Auftreten. Bewertet wurden insbesondere die Verständlichkeit der Präsentation, die anschauliche Darstellung der Inhalte sowie der Einsatz geeigneter Medien.
Für den Schulentscheid qualifizierten sich folgende Schülerinnen und Schüler:
Klasse 6a: Yola und Eylem – „Clownfisch“
Klasse 6b: Misa und Sara – „Regenwald“
Klasse 6c: Yann – „Die Entwicklung der Milchstraße“
Klasse 6d: Elif – „Himmelblau“
Klasse 6e: Eleni und Charlotte – „Paris“
Klasse 6f: Luna – „Optische Täuschungen“
Die Jury zeigte sich von der Qualität der Vorträge beeindruckt. Besonders überzeugen konnte Luna Erberk aus der Klasse 6f mit ihrer Präsentation zum Thema „Optische Täuschungen“ und sicherte sich damit den ersten Platz im diesjährigen Schulentscheid.
Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerin sowie an alle Teilnehmenden für ihre gelungenen Präsentationen und ihr großes Engagement!
Am vergangenen Freitag, den 19.06.2026 fand an unserer Schule die diesjährige Verleihung des Kiwi-Preises statt. In einer feierlichen Atmosphäre wurden außergewöhnliche kreative Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler gewürdigt. Die Veranstaltung hat uns einen beeindruckenden Einblick in die Vielfalt der Talente an unserer Schule angeboten und war ein voller Erfolg.
Wir möchten uns herzlich bei allen Nominierten bedanken, die ihre Arbeiten präsentiert und mit großem Engagement zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Ebenso gilt unser Dank den anwesenden Klassen und Lehrkräften, die mit ihrem Interesse, ihrer Aufmerksamkeit und ihrem Applaus für eine wertschätzende und besondere Stimmung sorgten.
Besonders gratulieren wir den diesjährigen Preisträgern:
Emma Rasmussen (7c) überzeugte die Jury mit ihrer umfangreichen und stilistisch beeindruckenden Belletristik. Mit großer sprachlicher Sicherheit und kreativer Ausdruckskraft erschuf sie Geschichten, die ihre Leserinnen und Leser in den Bann ziehen.
Yusuf Emre Özdemir (9c) wurde für seine digital gezeichneten Mangas ausgezeichnet. Seine Werke begeistern nicht nur durch ihre künstlerische Qualität, sondern auch durch ihr kreatives Storytelling und die fantasievollen Charaktere.
Ein besonderer Dank gilt auch den weiteren Nominierten, deren Arbeiten die Jury und das Publikum gleichermaßen beeindruckten: Emilia Decker (5a) mit ihren fantasievollen und mitreißenden Kurzgeschichten, Sanju, Piet, Marlon und Levi (7d) für ihren eindrucksvollen Film über Oppenheimer sowie Beren-Ada Özdemir (10c) für ihr emotional berührendes Selbstporträt.
Alle Beiträge haben auf ihre ganz eigene Weise gezeigt, wie viel Kreativität, Können und Leidenschaft in unserer Schulgemeinschaft stecken. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für diese gelungene Veranstaltung und freuen uns schon auf die nächste Verleihung des Kiwi-Preis 2027.
Autor: Martin Górski (Ansprechpartner für Begabungsförderung am HSG)
Auch in diesem Schuljahr konnten Schülerinnen und Schüler des Helmut-Schmidt-Gymnasiums spannende Einblicke in die Welt der Informatik und Technik gewinnen.
Alle fünften Klassen nahmen am ROBERTA-Projekt der TUHH teil. Einen Tag lang bauten die Schülerinnen und Schüler eigene Roboter und programmierten diese anschließend so, dass sie verschiedene Aufgaben ausführten, Töne erzeugten oder sich nach vorgegebenen Bewegungsabläufen fortbewegten.
Das Projekt bot den Lernenden einen praxisnahen und kreativen Zugang zu den Themen Robotik und Programmierung. Wir bedanken uns herzlich bei der TUHH sowie den beteiligten Studierenden für die engagierte und reibungslose Durchführung.
Darüber hinaus war auch in diesem Jahr die Hacker-School zu Gast am Helmut-Schmidt-Gymnasium. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6b, 6c, 6d, 6e und 6f hatten dabei die Möglichkeit, spielerisch erste Erfahrungen im Programmieren zu sammeln.
Im Rahmen des Workshops entwickelten die Teilnehmenden eigene kleine Computerspiele und lernten grundlegende Konzepte der Informatik kennen. Unterstützt wurden sie dabei von erfahrenen IT-Profis, die spannende Einblicke in ihren Berufsalltag und verschiedene Tätigkeitsfelder der Informatik gaben.
Beide Projekte waren für die Schülerinnen und Schüler eine bereichernde Erfahrung und zeigten eindrucksvoll, wie vielfältig und kreativ Informatik sein kann.
In den vergangenen Monaten haben die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen im NwT-Unterricht mit viel Engagement an ihren Wirbeltierplakaten gearbeitet und das Präsentieren ihrer Ergebnisse geübt.
Die besten Präsentationen jeder Klasse qualifizierten sich für das große Finale des Wettbewerbs „Jugend präsentiert Kids“.
Für das Finale qualifizierten sich:
Emilia (5a) – „Polarfuchs“
Lola und Mateja (5b) – „Dreifinger-Faultier“
Halil und Ahmet (5c) – „Leopard“
Minel und Nahda (5d) – „Kaiserpinguin“
Mila und Soraya (5e) – „Hund“
Annika (5f) – „Schneeeule“
Die Jury zeigte sich von der Qualität der Präsentationen beeindruckt. Besonders überzeugen konnten Lola und Mateja aus der Klasse 5b mit ihrem Vortrag. Sie belegten den 1. Platz des diesjährigen Wettbewerbs. Den 2. Platz erreichte Emilia (5a) und über den 3. Platz durften sich Halil und Ahmet (5c) freuen.
Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerinnen und Gewinner sowie an alle Teilnehmenden für ihre kreativen Plakate, interessanten Vorträge und ihr großes Engagement.
„Der 12. Jahrgang des Geschichte-Chemie-Profils hatte im Rahmen des Erasmus-Programms die Gelegenheit, eine spannende und abwechslungsreiche Woche in Norwegen zu verbringen. Am Sonntag reiste die Gruppe zunächst nach Bergen und fuhr anschließend mit der Fähre weiter nach Austrheim. Bereits auf dieser Überfahrt konnten die Schülerinnen und Schüler die beeindruckende norwegische Landschaft mit ihren Fjorden und Küstenabschnitten erleben.
Von Montag bis Donnerstag nahm die Gruppe gemeinsam mit einer norwegischen Schule am Austauschprogramm teil. Im Mittelpunkt standen dabei das norwegische Ökosystem sowie die Frage, wie dieses durch den Menschen beeinflusst und verändert wird. Ein besonderer Programmpunkt war der Besuch einer Fischfarm am Dienstag. Zunächst lernten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den norwegischen Lernenden, wie Lachs fachgerecht filetiert wird, bevor es mit einem Speedboot weiter zur Fischfarm ging. Dort erhielten sie Einblicke in die moderne Lachszucht.
Am Mittwoch bekamen die deutschen Schülerinnen und Schüler einen Einblick in den norwegischen Schulalltag. Sie besuchten den Deutschunterricht und wurden anschließend durch die Schule geführt. Besonders ungewohnt war für viele, dass die norwegischen Schülerinnen und Schüler ihre Lehrkräfte duzen – ein Unterschied im Schulalltag, der zunächst für Irritation sorgte.
Am letzten Tag standen eine Wanderung sowie Kajakfahren auf dem Programm, bevor es zurück nach Bergen ging. Die ländliche und idyllische Umgebung beeindruckte viele Teilnehmende besonders. Für einige norwegische Schülerinnen und Schüler gehört beispielsweise ein Schulweg von bis zu einer Stunde mit der Fähre zum Alltag.
Neben den gemeinsamen Aktivitäten und fachlichen Themen war vor allem der Aufenthalt in den Gastfamilien eine wertvolle Erfahrung. Die Offenheit gegenüber anderen Kulturen sowie der persönliche Austausch machten die Woche für viele zu einem besonderen Erlebnis. Der Erasmus-Aufenthalt bot nicht nur interessante Einblicke in Natur, Gesellschaft und Schule in Norwegen, sondern stärkte auch internationale Kontakte und das gegenseitige Verständnis.“
In den vergangenen Monaten haben zahlreiche Schülerinnen und Schüler mit großem Engagement am Wettbewerb „Jugend präsentiert“ teilgenommen. Dabei entwickelten sie eigenständig spannende Präsentationen zu vielfältigen Themen aus dem MINT-Bereich.
Neben dem regulären Unterricht arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in den letzten Monaten intensiv an der Ausarbeitung ihrer Inhalte, optimierten ihre Präsentationstechniken und übten ihre Vorträge.
Ein besonderer Erfolg gelang Muhammed Budancir, der sich mit seiner Präsentation für das Länderfinale qualifizieren konnte.
Auch in der schulinternen Wertung am HSG wurden herausragende Leistungen gezeigt. Die Platzierungen lauten:
1. Platz: Omar Al Taboni (7e) 2. Platz (geteilt): Rosa Jasikowski & Lucia Aue (9e) sowie Maximilian Hartwig & Franceska Hartwig (P27_3 + 7d)
Wir gratulieren allen Teilnehmenden zu ihren gelungenen Präsentationen.
„Was für ein Auftakt! Danke für diese Schachpartie. Es war eine Zitterpartie. Nach nicht einmal zwei Minuten zappelten Schachfiguren ins Aus. Die Sporthof-Arena verstummte zeitweise. Geniale Spielzüge und starke Nerven wurden bewiesen. Herr Sirac und Beraterteam mit einem feinen Gespür und Frau Masuhr mit ihrem Team eiskalt im Konter! Es war bis zuletzt nervenaufreibend.“ Frau Buschek
„Dieses Erlebnis war für mich sehr eindrucksvoll, weil wir unsere Sicht als junge Menschen einbringen konnten und an einem Ort diskutierten, der politisch und historisch eine große Bedeutung besitzt.“, so beschreibt Yasmin Taboni ihre Erfahrung an einem Sonntag im Oktober. Zusammen mit Massira Coulibaly und Ishak Koca vertrat sie das HSG in einem spannenden Gesprächsformat im Wohnhaus von Helmut und Loki Schmidt in Langenhorn zum Thema „Demokratie und Schule“. Zusammen mit Schüler:innen des Friedrich-Ebert-Gymnasiums diskutierten die Drei mit dem Bundestagsabgeordneten Metin Hakverdi, der ZEIT-Journalistin Jeannette Otto und Theresa Rütermann vom Hamburger Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung in Schulen und stellten fest, dass die Schulen insgesamt noch viel mehr tun können, um Demokratie zu leben und echte Teilhabe von Schüler:innen zu ermöglichen. Ishak ergänzt: „Die Gesprächsrunde war für mich sehr bereichernd und auch wichtig, da wir als Jugendliche eine Stimme bekommen haben, was in moderner Politik leider viel zu selten passiert.“
Aus der Gesprächsrunde ergaben sich auch konkrete Forderungen, die die Jugendlichen nun mit in die Schulen tragen wollen. So solle es z.B. konkrete Ansprechpersonen und Interventionsketten bei Diskriminierung an Schulen geben und Zukunftswerkstätten zur Förderung von Partizipation und Demokratiebildung initiiert werden. Auch bei wichtigen politischen Entscheidungen, wie der möglichen Wiedereinführung der Wehrpflicht, sollten Jugendliche rechtzeitig gehört und einbezogen werden.
Massira fasst für sich zusammen: „Es hat mir viel Spaß gemacht, mich mit Gleichaltrigen über Politik auszutauschen und dabei im ehemaligen Haus von Helmut Schmidt zu sein.“ Wir danken der Helmut und Loki Schmidt Stiftung, Frau Duden und Herrn Herms für diese einmalige Chance.