HJET und HJEM 2025

Die Hamburger Jugendeinzelturniere (HJET) sind im Hamburger Jugendschach zwar nicht das größte, aber das wichtigste Ereignis. Gespielt wird in den Altersklassen U8 bis U20. Wer in einem Verein ist, nimmt teil. Ausnahmen bestätigen die Regel. Denn man kann sich durch die HJET für die Hamburger Jugendeinzelmeisterschaft (HJEM) qualifizieren, wenn man nicht schon aufgrund herausragender Leistungen qualifiziert ist. Darüber hinaus nehmen aber auch viele Kinder und Jugendliche teil, die sich motiviert durch Schulschach zunehmend für diesen Sport interessieren.

Die Teilnahme an den HJET verlangt von einem, an mehreren Samstagen im Januar und Februar mehrere Partien zu spielen. Es bedarf also wirklich eines echten Schachinteresses und zusätzlich Einsatzbereitschaft, um teilzunehmen.

Dieses Jahr nahmen sechs Schüler vom Helmut-Schmidt-Gymnasium (HSG) regulär teil: Yusuf aus der 5d, Hanno aus der 5e, Jakob aus der 8b, Mats aus der 9a, Ivan aus der 10a und Justus aus P26_2. Die Teilnahme von Minh Luka aus P26_2 war insofern irregulär, als dass er an nur einem Samstag zwei Partien spielte, also nicht einmal die Hälfte aller Partien.

In der Altersklasse U12 wird bei den HJET in zwei Gruppen gespielt, einer für Fortgeschrittene und einer für Anfänger*innen. Hanno und Yusuf entschieden sich für letztere. Dadurch konnten sie sich zwar nicht für die HJEM qualifizieren. In der Anfänger*innen-Gruppe konnten sie aber erfreulich gut mithalten. Mit fünfeinhalb Punkten aus neun Runden holte Yusuf den achten Platz. Hanno landete mit dreieinhalb Punkten auf dem 19. Platz. 28 hatten regulär teilgenommen.

Ab der Altersklasse U14 wird bei den HJET nur in einer Gruppe gespielt. In der U16 traten Ivan, Jakob und Mats an. Die ersten acht konnten sich mit Sicherheit für die HJEM qualifizieren. Nach den ersten vier Runden war die Situation von Ivan und Mats unklar. In der vierten Runde hatten sie gegeneinander spielen müssen und sich auf Remis geeinigt. Bei Jakob zeichnete sich hingegen ab, dass sein Ziel eigentlich nur lauten konnte, nicht Letzter zu werden. Als Nicht-Vereinsspieler hat man es in der U16 aber auch nicht leicht. Immerhin hatte er schon einen Punkt geholt. In den drei letzten Runden reichte es nur noch zu einem weiteren. So wurde er 27. von 33 Teilnehmer*innen. Applaus für diese großartige „Dabei zu sein, ist alles“-Einstellung! Man kann in den Berichten der letzten Jahre nachlesen, dass sie bei solchen Ergebnissen selten zu sehen ist. Zurück zu Ivan und Mats. Für beide war die fünfte Runde wichtig. Während Ivan gegen einen ziemlich starken Gegner siegte, verlor Mats gegen einen vermeintlich schwächeren. Er war deswegen vermutlich frustriert. Auf alle Fälle machte er in der sechsten Runde schnell Remis und spielte gar nicht recht auf Sieg. Auch Ivan erzielte in der sechsten Runde ein Remis, was für ihn natürlich deutlich besser war. Er befand sich dadurch vor der letzten Runde auf einem Qualifikationsplatz, während Mats weit von einem entfernt war. Vermutlich war dieser auch in der letzten Runde mit einem schnellen Remis zufrieden. So wurde er mit dreieinhalb Punkten 17. von 34 Teilnehmer*innen. Glückwunsch! Ivan hingegen wollte noch mehr, spielte in der letzten Runde auf Sieg und hatte Erfolg. Dadurch wurde er mit fünf Punkten Dritter! Und qualifizierte sich für die HJEM. Super!!

Justus, der amtierende HSG-Champion, spielte in der sog. ersten Leistungsklasse, die in vier Gruppen eingeteilt war. Justus war in seiner Gruppe auf Platz vier gesetzt und wurde Sechster, spielte also nicht so erfolgreich. Er ist dennoch für die HJEM qualifiziert, weil er als Spieler in einer der Leistungsklassen als stark genug gilt.

Die HJEM wurden in den Märzferien ausgetragen. Die Teilnehmer*innen schlafen in einem Freizeitheim, das vom Hamburger Sportbund betrieben wird, und spielen täglich mindestens eine HJEM-Partie. Darüber hinaus gibt es Angebote wie einen Karaokeabend oder es wird einfach gemeinsam abgehangen.

Ivan und Justus nahmen ihre Qualifikationsplätze in Anspruch und hatten erwartungsgemäß eine schöne Zeit. Schachlich lief es für Ivan ein wenig besser. Er war in der Altersklasse U16 auf Platz 22 gesetzt und wurde 19. von 27 Teilnehmer*nnen. Justus konnte in der U18 seine Leistung nicht ganz abrufen und wurde Elfter, obwohl er auf Platz zehn gesetzt war.

Hamburger Schulschachpokal 2024/2025

Im April werden alljährlich die Deutschen Schulschachmeisterschaften (DSM) ausgetragen. Das ist ein schönes Ereignis. Da kommen aus allen Bundesländern Schüler:innen in einer Jugendherberge zusammen und spielen an drei Tagen in neun Runden den Titel aus. In der Freizeit können sie sich kennenlernen, austauschen, anfreunden. Auf den DSM sammeln sie unvergessliche Erfahrungen.

Die DSM sind in verschiedene Wettkampfklassen (WK) unterteilt. In diesen WKs müssen sich die Teams qualifizieren. In Hamburg führt der Qualifikationsweg über den Schulschachpokal.

Der Hamburger Schulschachpokal wird an einem Samstag im März ausgetragen. Erstaunlich ist, dass viel weniger Schüler:innen als bei den Hamburger Schulschachmeisterschaften teilnehmen, obwohl es um viel mehr geht. Vermutlich liegt es daran, dass sie mit der Teilnahme keinen Schultag ersetzen können und vorher ziemlich klar ist, wer überhaupt Chancen hat.

Diesmal fand der Hamburger Schulschachpokal am 1. März statt. Wir waren mit einer Mannschaft in der Wettkampfklasse der Ältesten (WK 2) vertreten. Sie bestand aus: Dren, Tamir und Timothy (10a), Simon (8a) und Jakob (8b) sowie Prabav (5a). Diese sechs verdienen großen Respekt dafür, die Herausforderung angenommen, sich ohne schulische Begleitung in ihrer Freizeit auf den weiten Weg zur Stadtteilschule Alter Teichweg gemacht zu haben und nicht auf dem letzten Platz gelandet zu sein!

In der WK 2 gab es nur zwei gegnerische Mannschaften: eine vom Emilie-Wüstenfeld-Gymnasium, die andere vom Helene-Lange-Gymnasium. Gegen erstere hatte unsere Mannschaft keine Chancen, gegen letztere holte sie einen knappen Sieg heraus. Sie war also in der WK 2 die zweitbeste!

Das Ergebnis ist sehr erfreulich und zugleich ein wenig enttäuschend.

Wären Justus und Minh Luka (P26_2), Ivan (10a), Felix M. (10d) und Mats (9a) angetreten, hätten sie mit Timothy, Yusuf (10c), Lennox (10d) oder Yunus (10d) den ersten Platz geholt, wären sie ins Rathaus eingeladen worden und hätten an der Deutschen Schulschachmeisterschaft teilnehmen dürfen. Woran ist es gescheitert? Nachdem es schon sehr schwierig geworden war, Ältere für die Hamburger Mannschaftsmeisterschaften im November zu motivieren; nachdem die Mannschaft dann „nur“ Platz neun geholt hatte; und nachdem an den Hamburger Jugendeinzelturnieren viele von den genannten Älteren nicht teilgenommen hatten; und weil ein erneutes Verpassen des von seit Langem angestrebten ersten Platzes zu befürchten gewesen war, war auch bei dem Schachlehrer die Luft heraus. Nach ersten Absagen und bei fehlenden Rückmeldungen war es ihm nur noch wichtig gewesen, überhaupt eine Mannschaft zusammenzustellen. Die mal wieder sehr späten Zusagen von einzelnen Älteren wurden mit dem Verweis auf die Ersatzbank quittiert.

Dass die sechs, die am Ende vor Ort waren, einen Sieg gegen das auch ersatzgeschwächte Helene-Lange-Gymnasium herausholen konnten, ist ein Beleg für das qualitativ hochwertige Breitenschach am HSG, für ein Klima, in dem Schüler:innen nebenbei so stark werden, dass sie Besagtes leisten können und wollen. Zu danken ist allen, die dazu beigetragen zu haben, die Situation zu erschaffen. Dazu gehören auch ehemaligen Lehrkräfte und Schüler:innen. Ihr wisst, wer ihr seid!

Unser Patenbaum – Die 5f engagiert sich für die Natur

Seit März 2025 hat die Klasse 5f des Helmut-Schmidt-Gymnasiums eine besondere Aufgabe: Sie kümmern sich um ihren eigenen Patenbaum! Gemeinsam haben die Schülerinnen und Schüler eine Sal-Weide gepflanzt und zum Schutz einen Zaun errichtet. Mit bis zu 1,5 Metern Wachstum pro Jahr wird der Baum in den kommenden Jahren kräftig gedeihen.

Die Aktion wurde von der Loki-Schmidt-Stiftung unterstützt, die nicht nur den Baum gesponsert, sondern auch ein spannendes Spiel mit der Klasse durchgeführt hat. Dabei wurde anschaulich erklärt, warum biologische Vielfalt in Wäldern so wichtig ist und welche Risiken Monokulturen mit sich bringen. Wälder mit wenig Vielfalt können beispielsweise leichter von Schädlingen vernichtet werden.

Ein besonders schöner Moment war das Aufschreiben persönlicher Wünsche für den Baum, die die Schülerinnen und Schüler in die Erde gelegt haben. Danach wurde der Baum sorgfältig eingepflanzt und gewässert.

In Zukunft wird die 5f regelmäßig nach ihrem Baum sehen und sich darum kümmern, dass er gesund bleibt. Mit diesem Projekt leistet die Klasse einen wertvollen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz – und vielleicht wird ihre Sal-Weide eines Tages ein richtiger Baumriese!

Frau Schlegel  und die 5f

Tusch Kollab: Schule auf der Veddel partners up mit dem HSG – Wir sagen Danke!

Wir konnten gemeinsam ein tolles Fortbildungsangebot für den Fachbereich Theater an unserer Schule auf die Beine stellen. Denn wir freuen uns natürlich immer sehr, wenn wir in unserem Theaterfachbereich anwachsen, denn auch die Schule wächst ja jedes Jahr wieder um begeisterungsfähige 5. Klässler*innen an.

Aber für eine qualifizierte Fortbildung braucht es natürlich auch den zeitlichen Rahmen, und deshalb möchten wir uns um so mehr für die Unterstützung des Kollegen von der Schule auf der Veddel bedanken. Danke, Carsten Beleites, der uns mit tollen praxisorientierten Übungen weitergebracht hat.

Und ebenso können wir uns auf die Unterstützung des Theaters am Strom verlassen. Andrea Keller und Gesche Groth stehen uns immer gern mit Rat und Tat zur Seite, den sie sind mit dem Theater ja direkt vor Ort auf dem Campus Tor zur Welt zu finden. So haben sie auch gestern das Fortbildungsprogramm mit unterstützt und konzipiert.

Aber dies war nur ein erster Aufschlag. Gern laden wir euch zur Fortsetzung der Reihe ein, in der wir Warm ups, Übungen und künstlerische Experimente wagen, die man so auch im Unterricht in Theater in Kombination mit anderen Fächern reinsetzen kann. Kommt gern auch mit euren Wünschen auf uns zu, wir sind gespannt. Ideen sammeln wir auch in einem LMS Raum auf Moodle für alle zugänglich.

Liebe Grüße aus der Theaterfachschaft

Hèdi Bouden und Ina Steen

Bilder: Ina Steen

Medienprofil S3 taucht ein in das “Finale Furioso“ am monsun.theater – Was bleibt, was kann weg?

Das Theaterstück „Finale Furioso“, welches im Monsun Theater (zum letzten Mal am alten Standort) in Hamburg aufgeführt wurde, war ein außergewöhnliches Erlebnis, das auf eindrucksvolle Weise mit den Begriffen „Reinigung“ und „Sauberkeit“ spielte. Doch dabei ging es nicht nur um das physische Putzen, sondern vor allem um eine tiefere, symbolische Bedeutung: Was belastet uns, und was möchten wir loswerden? Was bleibt, und was sollte verschwinden? Mit Fragen wie „Was putzt du weg?“ und „Was bleibt, was kann weg?“ forderte das Stück die Zuschauer auf, aktiv über ihr eigenes Leben und gesellschaftliche Themen nachzudenken.

Die Inszenierung war außergewöhnlich interaktiv. Das Publikum, zu dem auch unser Kurs gehörte, wurde direkt in die Handlung einbezogen und war ein essenzieller Teil der Aufführung. Die Schauspieler traten immer wieder in den Dialog mit uns, fragten nach unseren Meinungen und holten uns sogar physisch in die Handlung hinein – etwa indem wir entscheiden sollten was „weggeputzt“ wird, oder die Schauspieler selbst nass machen durften. Diese Interaktivität schuf eine intensive und ungewöhnliche Theatererfahrung, die sowohl unterhaltsam als auch herausfordernd war.

Das Theaterstück „Finale Furioso“ hat auf die Zuschauer eine vielseitige und nachhaltige Wirkung hinterlassen. Besonders beeindruckend war die ungewöhnliche Kombination aus Humor, Interaktivität und tiefgründigen Fragen. Viele Zuschauer beschrieben die Aufführung als etwas, das sie so noch nie zuvor erlebt hatten. Ein Zuschauer bemerkte dazu: „Sehr witzig, so etwas habe ich selten gesehen.“ Diese Worte spiegeln die allgemeine Begeisterung wider, die das Stück durch seine kreative und ausgefallene Inszenierung ausgelöst hat. (…)

Neben der Reflexion über persönliche Themen wurde auch ein größerer gesellschaftlicher Zusammenhang hergestellt. Die Fragen „Was bleibt, was kann weg?“ lassen sich nicht nur auf individuelle Probleme anwenden, sondern auch auf Umwelt, Politik oder zwischenmenschliche Beziehungen. Während einige Zuschauer „Müll“ oder „Schmutz“ als Dinge nannten, die sie wegputzen würden, waren andere Antworten persönlicher, wie „Krieg“ oder „negative Gedanken“. Das Stück schaffte es, diese Ebenen miteinander zu verbinden und damit einen Dialog über Verantwortung und Veränderung zu eröffnen.

Die Regie von „Finale Furioso“ verfolgte offensichtlich das Ziel, uns aus der Zuschauerrolle herauszuholen und zum aktiven Nachdenken anzuregen. Das Putzen wurde dabei als universelle Metapher genutzt: für Loslassen, Neubeginn und Transformation. Gleichzeitig wurde die Frage aufgeworfen, was wirklich wichtig ist – was wir bewahren und schützen sollten. Das Publikum wurde damit nicht nur unterhalten, sondern auch dazu ermutigt, Verantwortung für das eigene Handeln und die Welt um uns herum zu übernehmen. (…)

Theaterunterricht ist wichtig, weil er viele Fähigkeiten vermittelt, die man im Leben gut gebrauchen kann. Er macht kreativ, da man in verschiedene Rollen schlüpft und sich Dinge ausdenken kann. Außerdem lernt man, besser zu sprechen und sich mit Stimme, Mimik und Gestik auszudrücken. Man arbeitet oft im Team, was den Zusammenhalt stärkt und zeigt, wie wichtig es ist, gemeinsam an einem Ziel zu arbeiten. Das hilft auch dabei, selbstbewusster zu werden. Theater hilft, andere besser zu verstehen, weil man in die Rolle von Menschen mit anderen Gefühlen und Gedanken schlüpft. Dabei lernt man, sich in andere hineinzuversetzen. Außerdem macht Theater Spaß und gibt einem die Möglichkeit, spannende Themen kreativ zu entdecken. Es ist eine tolle Mischung aus Lernen und Unterhaltung, die für jeden etwas bietet.

Text: Alâra, S 3 Medienprofil des HSGOTon Kulturjounal @monsun.theater: https://www.instagram.com/reel/DDZHWEVoBTE/?igsh=d2p2MGJjaDZ0MWRr

Wir freuen uns, euch alle am neuen Standort des monsun.theaters in der Billrothstraße in Altona ab April 2025 begrüßen zu dürfen mit dem Eröffnungsstück: „Der Ursprung der Welt“ nach Liv Strömquist

Fotos: Ina Steen (Theaterlehrerin und TuSCH Koodinatorin)

Schachaktivitäten in der Beo

Anfang Oktober fand das Kennenlernturnier der fünften Klassen statt. 18 Kinder nahmen teil. Sieben Runden Schnellschach wurden gespielt, wohlgemerkt am Nachmittag in der Freizeit. Alle waren bis zum Schluss gut bei der Sache. Es gab natürlich auch jemanden auf dem letzten Platz, aber selbst das Kind konnte sich einen ganzen Punkt erspielen, hatte also ein wenig Erfolg. Die ersten empfahlen sich für die Beo-Mannschaft bei den Hamburger Schulschachmeisterschaften. Hier die Abschlusstabelle mit Buchholz (W.1) und Anzahl der Gewinnpartien (W.2):

Platz    Name              Klasse Pkte.    W.1     W.2

1          Yusuf              5d        7.0       20.00   7.00

2          Anton              5c        6.0       17.50   6.00

3          Clemens         5f        5.0       15.00   5.00

4          Luk                 5d        4.0       21.00   3.00

5          Hanno             5e        4.0       20.00   4.00

6          Mert                5d        4.0       17.50   3.00

7          Adem              5b        3.5       21.00   3.00

8          Luisa               5b        3.5       18.50   3.00

9          Basel               5b        3.5       17.00   2.00

10        Frederik          5d        3.5       15.00   3.00

11        Samir-Jan       5b        3.5       14.50   2.00

12        Ela                  5f        3.5       13.00   3.00

13        Ege                 5f        2.5       19.50   2.00

14        Luna               5f        2.5       17.50   2.00

15        Theker            5e        2.5       14.00   1.00

16        Hafsa              5d        2.0       17.00   1.00

17        Fatima            5f        1.5       15.50   1.00

18        Ayla                5b        1.0       13.00   0.00

Anfang November nahmen Adin (6c), Amar (6f), Felix (6b), Hanno (5e), Luk (5d), Mert (5d), Titus (6e) und Yusuf (5d) die Einladung zum Ranglistenturnier der Beo an, um die Brettreihenfolge bei den Hamburger Mannschaftsmeisterschaften im Schulschach auszuspielen. Das folgende Ergebnis war etwas überraschend, weil Adin als amtierender Beo-Meister an den Start ging.

Platz    Name  Pkte.    W.1     W.2

1          Amar   6.0       18.00   5.00

2          Titus   5.5       14.75   4.00

3          Yusuf  4.5       10.25   4.00

4          Hanno 4.0       10.50   4.00

5          Adin    3.5       7.75     1.00

6          Luk     3.5       6.75     3.00

7          Felix   1.0       0.00     1.00

8          Mert    0.0       0.00     0.00

W.1 ist in diesem Fall die Sonneborn-Berger mit Streichwertung.

Große Fußstapfen

Mats (9a), Elias (8c), Oskar (8c) und Jakob (8b) nahmen Mitte Oktober am 37. HSK Youth-Cup teil. Sie traten in die großen Fußstapfen von Samuel (P25_3), Justus (P26_2), Minh Luka (P26_2) und dem Ehemaligen Ranvir. Diese hatten seit dem 31. HSK Youth-Cup jedes Mal einen Pokal in der Schulwertung gewonnen, durften nun aber nicht mehr antreten. Jene mussten damit rechnen, keinen zu gewinnen. Umso erfreulicher, dass sie dennoch motiviert waren, es zu versuchen. Eine Überraschung wäre ihnen gegönnt gewesen, doch die blieb aus. Elias wurde 32., Mats 33., Jakob 43. und Oskar 50. 62 Schüler:innen aus Hamburg und Umgebung hatten teilgenommen. Ein paar waren gar aus Bremen gekommen.

Über Jakob schrieb der erste Vorsitzende vom Schachklub Wilhelmsburg, einem unserer Kooperationspartner, übrigens anerkennend: „[Er] holte 3/7 (Platz 43) […], angesichts der völlig mangelnden Turniererfahrung ein gutes Ergebnis.“

Sieger*innen beim diesjährigen Hamburger Wettbewerbsfest im Rathaus am 24. Januar 2025

Auch in diesem Jahr sind wir wieder unglaublich stolz auf euch! Ihr, die Schüler*innen des Helmut- Schmidt-Gymnasiums, die ihr einfach jedes Jahr so unglaublich tolle Sachen auf die Beine stellt und euch zu großartigen Leistungen motivieren könnt. Natürlich kann nicht jeder oder jede ein*e Sieger*in sein, aber ein paar sind es dann doch geworden. Und die durften, dann auch zu einer besonderen Ehrung am 24. Januar ins  Hamburger Rathaus kommen.

Wir waren mit dabei und konnten ein paar Eindrücke sammeln und euch hier berichten. So gratulieren wir Arian aus Klasse 7, Timothy-Isaac aus Klasse 9 zu ihren Siegen im Jugendwettbewerb Informatik sowie den Theaterkursen aus den Klassen 10 bis 12 von Herrn Bouden und Frau Steen zu ihren Erfolgen, die sie gemeinsam erreichen konnten und natürlich dabei auch von ihren Lehrkräften motiviert wurden.

Und hier sind nochmal alle Fakten auf einen Blick zu sehen. Glückwünsche gehen an:

Jugendwettbewerb Informatik

Arian Haliti (Kl.7)

Lehrer: Jörg Aldag

Platz 1 in erster und zweiter Runde

Sieger Jugendwettbewerb Informatik

Timothy-Isaac Kancherla (Kl.9)

Lehrer: Jörg Aldag

Platz 1 in erster und zweiter Runde

Preisträger*innen des Bertinipreises 2024, der für junge Menschen verliehen wird, die sich für solidarisches Zusammenleben in Hamburg engagieren.

Mit dem Projekt: „Architecture of Hope“ (Jg. 10-12, Theaterkurs sowie Kunst- und Medienprofil)

Lehrer: Hèdi Bouden

Infos zum Projekt: https://www.instagram.com/reel/C5oVdD-KVoF/?igsh=N2dvaHlpc3BwdHFo

Teilnehmer*innen des Flex Theaterfestivals 2024, der für Jugendtheatergruppen verliehen wird, die sich mit einer eigenen Produktion bewerben und im Jungen Schauspielhaus auftreten.

Mit dem Projekt: „freundschaft, dostluk, shoqëri, prijateljstvo, sadaqa“  (Jg. 11, des Kunst- und Medienprofils)

Lehrerin: Ina Steen

So, und nun sind wir umso gespannter, zu welchen Leistungen ihr in diesem Schuljahr noch über euch hinauswachst. Der Kiwi-Preis steht schon für euch in den Startlöchern. Dazu könnt ihr eure Beiträge, Projekte und Ideen bei euren Klassen- oder Fachlehrer*innen abgeben, die sie dann weiterreichen an die Jury des HSG.

Viel Erfolg bei euren Vorhaben wünschen wir euch!

Herr Aldag, Herr Bouden, Frau Blanchard und Frau Steen

Eindrücke vom Wettbewerbsfest im Rathaus: https://www.instagram.com/reel/DFOFBVBsFWi/?igsh=MXB1NXluYWFydzcyYg

Bilder in der Reihenfolge 1-6: Fotograf*innen: Ina Steen (Bild 1), Herr Haliti (Blid 2), Herr Kancherla (Bild 3), Hèdi Bouden (Bild 4), Frank Penner (Bild 5 und 6)

Das Forschertreffen am Helmut-Schmidt-Gymnasium 

Am 20.01.2025, gab es für die 6. Klassen des Helmut-Schmidt-Gymnasiums ein Forschertreffen. Forschertreffen bedeutet, dass sich die Kinder, die gut in dem Fach Naturwissenschaften und Technik kurz NwT sind, sich treffen. Diesmal ging es um das Thema „Wie machen Waschmittel und Seife Dinge sauber?“. Insgesamt zehn Experimente um das Thema warteten auf uns. Wir experimentierten mit Wasser, Öl, gefährlichen Stoffen (mit Schutzkleidung) und natürlich mit Waschmittel und Seife. Zuerst bildeten wir kleine Gruppen und zogen einen Schutzkittel und eine Schutzbrille an. Dann ging es los, auf  zwei kleinen Tischen lagen die Utensilien und wir konnten uns die nehmen, die wir brauchten.  

Mein Lieblings-Experiment war das „Wasser und Öl mischen sich nicht – oder doch?“ Experiment. Zuerst haben wir probiert, ob sich Wasser und Öl mischen. Das tun sie nicht, weil Wasser-Teilchen sich mehr anziehen, als Wasser-Teilchen und Öl-Teilchen. Dann haben wir zwei verschiedene Farbstoffe zu Öl und Wasser gemischt, dabei hat sich der eine im Öl und der andere im Wasser aufgelöst. (Mischt oder löst sich ein Stoff z.B. in Wasser oder Öl, so liegen dann z.B. die Farbstoff-Teilchen umschlossen von den Wasser- oder Öl-Teilchen vor.)  

Außerdem experimentierten wir auch mit Ketchup, dafür machten wir Flecken auf weiße Stoffreste. Wir versuchten die Ketchup Flecken auf verschiedene Art und Weisen heraus zu waschen. Mit Kernseife, Wasser, Gallseife, Vollwaschmittel, Enzym-Lösung und Vollwaschmittel + Enzym-Lösung. Am besten ging der Fleck mit Enzym-Lösung und Vollwaschmittel ab.  

Auch wenn diesmal nichts explodiert ist, war es wieder sehr interessant!😉  

Emma R., 6c