„Dieses Erlebnis war für mich sehr eindrucksvoll, weil wir unsere Sicht als junge Menschen einbringen konnten und an einem Ort diskutierten, der politisch und historisch eine große Bedeutung besitzt.“, so beschreibt Yasmin Taboni ihre Erfahrung an einem Sonntag im Oktober. Zusammen mit Massira Coulibaly und Ishak Koca vertrat sie das HSG in einem spannenden Gesprächsformat im Wohnhaus von Helmut und Loki Schmidt in Langenhorn zum Thema „Demokratie und Schule“. Zusammen mit Schüler:innen des Friedrich-Ebert-Gymnasiums diskutierten die Drei mit dem Bundestagsabgeordneten Metin Hakverdi, der ZEIT-Journalistin Jeannette Otto und Theresa Rüthermann vom Hamburger Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung in Schulen und stellten fest, dass die Schulen insgesamt noch viel mehr tun können, um Demokratie zu leben und echte Teilhabe von Schüler:innen zu ermöglichen. Ishak ergänzt: „Die Gesprächsrunde war für mich sehr bereichernd und auch wichtig, da wir als Jugendliche eine Stimme bekommen haben, was in moderner Politik leider viel zu selten passiert.“
Aus der Gesprächsrunde ergaben sich auch konkrete Forderungen, die die Jugendlichen nun mit in die Schulen tragen wollen. So solle es z.B. konkrete Ansprechpersonen und Interventionsketten bei Diskriminierung an Schulen geben und Zukunftswerkstätten zur Förderung von Partizipation und Demokratiebildung initiiert werden. Auch bei wichtigen politischen Entscheidungen, wie der möglichen Wiedereinführung der Wehrpflicht, sollten Jugendlichen rechtzeitig gehört und einbezogen werden.
Massira fasst für sich zusammen: „Es hat mir viel Spaß gemacht, mich mit Gleichaltrigen über Politik auszutauschen und dabei im ehemaligen Haus von Helmut Schmidt zu sein.“ Wir danken der Helmut und Loki Schmidt Stiftung, Frau Duden und Herrn Herms für diese einmalige Chance.
Wir bleiben im Gespräch!






