Erasmus-Austausch des Geschichte-Chemie-Profils nach Norwegen

„Der 12. Jahrgang des Geschichte-Chemie-Profils hatte im Rahmen des Erasmus-Programms die Gelegenheit, eine spannende und abwechslungsreiche Woche in Norwegen zu verbringen. Am Sonntag reiste die Gruppe zunächst nach Bergen und fuhr anschließend mit der Fähre weiter nach Austrheim. Bereits auf dieser Überfahrt konnten die Schülerinnen und Schüler die beeindruckende norwegische Landschaft mit ihren Fjorden und Küstenabschnitten erleben.

Von Montag bis Donnerstag nahm die Gruppe gemeinsam mit einer norwegischen Schule am Austauschprogramm teil. Im Mittelpunkt standen dabei das norwegische Ökosystem sowie die Frage, wie dieses durch den Menschen beeinflusst und verändert wird. Ein besonderer Programmpunkt war der Besuch einer Fischfarm am Dienstag. Zunächst lernten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den norwegischen Lernenden, wie Lachs fachgerecht filetiert wird, bevor es mit einem Speedboot weiter zur Fischfarm ging. Dort erhielten sie Einblicke in die moderne Lachszucht.

Am Mittwoch bekamen die deutschen Schülerinnen und Schüler einen Einblick in den norwegischen Schulalltag. Sie besuchten den Deutschunterricht und wurden anschließend durch die Schule geführt. Besonders ungewohnt war für viele, dass die norwegischen Schülerinnen und Schüler ihre Lehrkräfte duzen – ein Unterschied im Schulalltag, der zunächst für Irritation sorgte.

Am letzten Tag standen eine Wanderung sowie Kajakfahren auf dem Programm, bevor es zurück nach Bergen ging. Die ländliche und idyllische Umgebung beeindruckte viele Teilnehmende besonders. Für einige norwegische Schülerinnen und Schüler gehört beispielsweise ein Schulweg von bis zu einer Stunde mit der Fähre zum Alltag.

Neben den gemeinsamen Aktivitäten und fachlichen Themen war vor allem der Aufenthalt in den Gastfamilien eine wertvolle Erfahrung. Die Offenheit gegenüber anderen Kulturen sowie der persönliche Austausch machten die Woche für viele zu einem besonderen Erlebnis. Der Erasmus-Aufenthalt bot nicht nur interessante Einblicke in Natur, Gesellschaft und Schule in Norwegen, sondern stärkte auch internationale Kontakte und das gegenseitige Verständnis.“

Ekr / Pgs

Elbinsel-Pokal 2026

Gestern fand bei uns in der Mensa/Aula ein großes Schachturnier statt. 86 von Vorschule bis Abiturjahrgang nahmen teil. 23 kamen aus Wilhelmsburg, zehn aus Bremen und einige aus Kleinstädten im Norden Niedersachsens.

Es waren erfreulich viele Schüler von uns dabei. Leider wieder einmal keine Schülerin. Die Namen und Ergebnisse der Schüler lauten:
Justus (P26_2), 3. Platz, bester Zwölftklässler
Jakob (9b), 16. Platz, zweitbester Neuntklässler
Halil (5c), 38. Platz, zweitbester Fünftklässler
Yusuf (6d), 40. Platz
Luk (6d), 44. Platz
Hanno (6e), 48. Platz
Orhan (8a), 54. Platz
Zafer (5b), 61. Platz
Henry (5b), 79. Platz

In der Schulwertung landeten wir mit 23,5 Punkten knapp vor den beiden Grundschulen (!) Schule am Pulverberg [HB] und GTS Fährstraße auf Platz eins! Damit war kaum zu rechnen. Von den Besten hatten mal wieder einige abgesagt. Die Freude über diesen Erfolg, es dennoch geschafft zu haben, war daher riesig.

Erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb „Jugend präsentiert“

In den vergangenen Monaten haben zahlreiche Schülerinnen und Schüler mit großem Engagement am Wettbewerb „Jugend präsentiert“ teilgenommen. Dabei entwickelten sie eigenständig spannende Präsentationen zu vielfältigen Themen aus dem MINT-Bereich.

Neben dem regulären Unterricht arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in den letzten Monaten intensiv an der Ausarbeitung ihrer Inhalte, optimierten ihre Präsentationstechniken und übten ihre Vorträge.

Ein besonderer Erfolg gelang Muhammed Budancir, der sich mit seiner Präsentation für das Länderfinale qualifizieren konnte.

Auch in der schulinternen Wertung am HSG wurden herausragende Leistungen gezeigt. Die Platzierungen lauten:

1. Platz: Omar Al Taboni (7e)
2. Platz (geteilt): Rosa Jasikowski & Lucia Aue (9e) sowie Maximilian Hartwig & Franceska Hartwig (P27_3 + 7d)

Wir gratulieren allen Teilnehmenden zu ihren gelungenen Präsentationen.

Pgs

Einweihung des Schachfeldes auf dem Sporthof

„Was für ein Auftakt! Danke für diese Schachpartie. Es war eine Zitterpartie. Nach nicht einmal zwei Minuten zappelten Schachfiguren ins Aus. Die Sporthof-Arena verstummte zeitweise. Geniale Spielzüge und starke Nerven wurden bewiesen. Herr Sirac und Beraterteam mit einem feinen Gespür und Frau Masuhr mit ihrem Team eiskalt im Konter! Es war bis zuletzt nervenaufreibend.“ Frau Buschek

Hamburger Schulschachpokal 2025/2026

Gestern fand an der Stadtteilschule Alter Teichweg der Hamburger Schulschachpokal statt, eine Sammlung von Qualifikationsturnieren für die Deutschen Schulschachmeisterschaften. Wir waren mit zwei Teams dabei.

Zum einen traten Halil (5c), Yusuf (6d), Hanno (6e) und Prabav (6a) als Beo-Team in der sog. Wettkampfklasse (WK) IV an. 13 andere Teams waren dabei. Sieben Runden Schnellschach wurden im Schweizer System gespielt. Unsere vier holten erfreuliche 8:6 Mannschaftspunkte. Das bedeutete den guten fünften Platz. Sie konnten damit Schulen wie das Johanneum und das Christianeum hinter sich lassen. Das ist auch der Verdienst einer guten Schacharbeit bei uns. In diesem Fall ist wohl am meisten Justus (P26_2) zu danken, der die vier in einem Dienstagkurs in Schach unterrichtet. Doch auch die Unterstützung durch die Schulleitung kann nicht schaden.

Zum anderen traten Henry (5b), Ivan (P27_5), Felix M. (P27_6), Yusuf (P27_5), Timothy (P27_6) und Yunus (P27_6) als Oberstufenteam in der WK II an. Moment, Henry? Leider ja. Dren (P27_5) sagte am Abend vorher ab, Minh (P26_2) und Tamir (P27_5) blieben bis zum Freitagnachmittag unklar und verneinten dann die Teilnahme. Versuche, kurzfristig zwei zu finden, glückten bloß in einem Fall. Da blieb nur noch der Ersatzspieler aus dem Beo-Team übrig, der überraschenderweise mit Freude als Kanonenfutter am ersten Brett spielte. Zum Sportlichen: Acht Teams waren am Start, weswegen ein Rundenturnier im Schnellschach gespielt wurde. Es gab zwei Teams, die nur mit VereinsspielerInnen besetzt waren und den ersten Platz unter sich ausmachten. Von allen anderen war das unsrige klar am besten. Der dritte ist also gewissermaßen ein erster Platz. Ein Schüler vom Gymnasium Osterbek fragte seine Betreuerin mit Blick auf unser Team passenderweise: „Warum sind die so gut?“

HJET 2026

In den letzten Wochen fanden die Hamburger Jugendeinzelturniere (HJET) im Schach statt. Die Teilnehmer:innen spielten an drei, vier Samstagen, also in ihrer Freizeit, an der Stadtteilschule Alter Teichweg ein- bis drei Partien.

Justus (P26_2), spielte in der Leistungsklasse 1, ohne sich noch einmal für die Hamburger Jugendeinzelmeisterschaften (HJEM) qualifizieren zu können, weil er schon zu alt ist. Er wurde Vierter. Ivan (P27_5) durfte erstmals in der Leistungsklasse 2 antreten und dürfte mit dem neunten Platz zufrieden sein, wenn auch eine der Partien eher frustrierend für ihn war. Er ist dadurch für die HJEM U18 qualifiziert. Jakob (9b) hatte in der U16 einen schweren Stand. Dass er es durchgezogen hat und als 15. in der Mitte der Tabelle gelandet ist, ist sehr erfreulich.

Die größte Freude macht jedoch der Blick auf die Beo. Yusuf (6d) spielte in U12-2, also ohne Schachuhr und Aufschreiben der Partie, wodurch er auf die HJEM-Qualifikation verzichtete, aber Chancen auf einen Pokal hatte. Die Entscheidung wurde belohnt. Er wurde Dritter.

Henry (5b), Halil (5c), Prabav (6a) und Hanno (6e) spielten in der U12-1, also mit Schachuhr, Aufschreiben der Partie und Chance auf die HJEM U12. Der sehr interessierte, aber sich noch am Karriereanfang befindende Henry musste einiges einstecken. Dennoch absolvierte er alle sieben Runden. Dass Prabav hinter ihm gelandet ist, muss Prabav nicht grämen, da es am Spielfreipunkt von Henry hängt. Trotz allem muss sich Prabav fragen, warum er im Schnellschach so viel erfolgreicher ist. Viel, viel besser lief es für Halil, der allerdings schon länger Vereinsschach spielt als Prabav. Halil wurde 24. von 80 und qualifizierte sich nach einem Jahr Unterbrechung erneut für eine HJEM. Dieses Ergebnis toppt in gewisser Hinsicht nur noch Hanno. Der fing bei uns am HSG überhaupt erst so richtig mit Schach an. Er startete bei den HJET auch erst mal mit mehr Niederlagen als Siegen. Dennoch machte er wie die anderen weiter. Dann kamen die Erfolge und er konnte sich viereinhalb Punkte von den sieben möglichen erspielen. Als 25. wird er zu den HJEM U12 eingeladen. In den Annalen ist nachzulesen, dass der letzte vergleichbare Fall der vom ehemaligen HSG-Champion Furkan ist, der bei den HJET 2018 nach einem Sieg und drei Niederlagen aus der U12-1 ausstieg. Hanno scheint ein Talent zu sein.

Große Themen im Wohnzimmer der Schmidts

„Dieses Erlebnis war für mich sehr eindrucksvoll, weil wir unsere Sicht als junge Menschen einbringen konnten und an einem Ort diskutierten, der politisch und historisch eine große Bedeutung besitzt.“, so beschreibt Yasmin Taboni ihre Erfahrung an einem Sonntag im Oktober. Zusammen mit Massira Coulibaly und Ishak Koca vertrat sie das HSG in einem spannenden Gesprächsformat im Wohnhaus von Helmut und Loki Schmidt in Langenhorn zum Thema „Demokratie und Schule“. Zusammen mit Schüler:innen des Friedrich-Ebert-Gymnasiums diskutierten die Drei mit dem Bundestagsabgeordneten Metin Hakverdi, der ZEIT-Journalistin Jeannette Otto und Theresa Rütermann vom Hamburger Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung in Schulen und stellten fest, dass die Schulen insgesamt noch viel mehr tun können, um Demokratie zu leben und echte Teilhabe von Schüler:innen zu ermöglichen. Ishak ergänzt: „Die Gesprächsrunde war für mich sehr bereichernd und auch wichtig, da wir als Jugendliche eine Stimme bekommen haben, was in moderner Politik leider viel zu selten passiert.“

Aus der Gesprächsrunde ergaben sich auch konkrete Forderungen, die die Jugendlichen nun mit in die Schulen tragen wollen. So solle es z.B. konkrete Ansprechpersonen und Interventionsketten bei Diskriminierung an Schulen geben und Zukunftswerkstätten zur Förderung von Partizipation und Demokratiebildung initiiert werden. Auch bei wichtigen politischen Entscheidungen, wie der möglichen Wiedereinführung der Wehrpflicht, sollten Jugendliche rechtzeitig gehört und einbezogen werden.

Massira fasst für sich zusammen: „Es hat mir viel Spaß gemacht, mich mit Gleichaltrigen über Politik auszutauschen und dabei im ehemaligen Haus von Helmut Schmidt zu sein.“ Wir danken der Helmut und Loki Schmidt Stiftung, Frau Duden und Herrn Herms für diese einmalige Chance.

Wir bleiben im Gespräch!

Fotos: Helmut und Loki Schmidt Stiftung

Neues aus der Schreibwerkstatt am HSG

Schüler*innen lesen bei der Lit. Junge Köpfe 2026 im Literaturhaus Hamburg

Ein neues Jahr beginnt und unsere Schüler*innen vom HSG waren beim Projekt Lit. Junge Köpfe am 04.01.26 im Literaturhaus Hamburg an der Außenalster für einen Vortrag ihrer eigenen Werke dabei. Die besten Texte, die in der Schreibwerkstatt von dem Autoren Alexander Häusser am Helmut-Schmidt-Gymnasium, Friedrich- Ebert-Gymnasium und dem Kaiser-Friedrich-Gymnasium entstanden, wurden nacheinander von den teilnehmenden Schüler*innen vorgelesen.

Mit dabei waren inspirierende Gedichte, Kurzgeschichten, Ausschnitte aus Romanen und andere tolle Texte von unseren Schüler*innen Fanouria M., Pavani K., Luise Z., Bente J. und Clara L.

Das Literaturhaus bot den jungen Talenten eine herausragende Bühne und soll Kinder und Jugendliche dazu ermuntern ihre eigene Ausdrucksweise zu finden und zu präsentieren. Beim Zuhören eröffneten sich somit Räume der Fantasie und der Imagination. Von Fantasy, Krimi, Satire und nachdenklichen Alltagsgeschichten war alles dabei, sodass es ein entspannter Nachmittag fürs Herz und Kopf war.

Falls du Schüler*in am Helmut-Schmidt-Gymnasium bist und auch Lust hast zu schreiben, dann kontaktiere Herrn Martin Górski (Ansprechpartner für die Begabtenförderung des HSG).

HSMM 2025

Am 20. November trat bei den Hamburger Mannschaftsmeisterschaften in der offenen Wettkampfklasse (Jg. 5-13) ein Team von uns an. Erfreulicherweise setzte sich Yusuf (P27_5) mal wieder ans Brett und das erfolgreich. Leider wollte Dren (P27_6) nicht mitmachen. Ihm war der Unterricht wichtiger. Das ist ebenso erstaunlich wie löblich. Außerdem waren dabei: Justus (P26_2), Minh Luka (P26_2), Ivan (P27_5), Felix M., Felix S., Timothy, Yunus (alle vier P27_6) und Jakob (9b). Auf dem Foto sieht man sie während einer Runde.

Aufgrund der Ergebnisse vom Vorjahr waren sie auf Platz neun gesetzt. Dadurch sahen sie sich unterschätzt und waren motiviert, Gegenteiliges zu zeigen. Das klappte auch gut. Es wurde zwar der etwas undankbare vierte Platz, aber das Team auf dem fünften war unserem dichter auf den Fersen als unseres dem auf dem dritten. Daher darf und sollte man zufrieden sein.

Am 21. November ging es um das beste Beo-Team. Auch bei diesem Wettbewerb ging eines von uns an den Start. Es war mit der Hoffnung gestartet, einen Podestplatz erreichen zu können. Vor allem Prabav (6a), Yusuf, Luk (beide 6d) und Hanno (6e) hatten dafür viel geübt. Sie wurden in diesem Schuljahr erfreulich gut durch Halil (5c) und Kerim (5d) verstärkt. Auch dabei: Denis, Rahil (beide 6d) und Loric (5d). Die Hoffnung von ihnen erfüllte sich, wenn auch im Turnierverlauf etwas überraschend und denkbar knapp, nämlich mit nur einem halben Brettpunkt Vorsprung. Wie sehr es sie erfreute, sieht man auf dem Foto.

40. HSK Youth-Cup

Heute fand der 40. HSK Youth-Cup statt, ein Schnellschachturnier mit Schulwertung. Von uns waren am Start: Prabav (6a), Yusuf (6d), Hanno (6e), Ivan (P27_5), Dren (P27_6) und Justus (P26_2).

Prabav, der letztes Mal erfolgreich war, tat sich dieses Mal schwer und konnte nur anderthalb Punkte holen. Hanno, der das erste Mal bei einem Schachturnier der Vereinswelt dabei war, musste sich zunächst mal akklimatisieren und sollte mit zwei Punkten zufrieden sein. Yusuf hatte einen sehr guten Tag, landete mit vier Punkten in den Top 20, bekam den Pokal für den Besten ohne DWZ (eine Zahl des Deutschen Schachbundes, mit der die Spielstärke von Vereinsspieler:innen gemessen wird). Ivan landete mit ebenfalls vier Punkten und deutlich höherer Feinwertung sogar in den Top Ten, ging aber in puncto Pokale leer aus. Dren lief ihm nämlich den Rang ab, landete mit fünf Punkten auf dem fünften Platz und gewann den Pokal für den besten Elftklässler. Justus konnte sich noch einen halben Punkt mehr erspielen, wurde Dritter und bekam für den Podestplatz natürlich auch einen Pokal.

Zusammen holten unsere Schüler nach dem zweiten Platz beim 39. HSK Youth-Cup mal wieder den ersten Platz in der Schulwertung!

Das Gesicht des Erfolges 😉

Zuletzt Ehre, wem Ehre gebührt: Was für ein Karriere von Dren!! Ohne Schachunterricht, ohne Schachbegeisterung in der Familie, allein durch Übung und Wille in relativ kurzer Zeit so weit zu kommen, verdient großen Respekt.